Orden für die Wunderkinder

Hier geht es um rare Einzelstücke oder auch Mehrteiler der Fernsehproduktion!
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Ralf3005
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Orden für die Wunderkinder

Beitrag von Ralf3005 » 27.09.2013, 15:55

auch interessant:

Orden für die Wunderkinder ist ein deutscher Fernsehfilm von 1963, in dem Rainer Erler die Ordensbesessenheit in der jungen Bundesrepublik karikierte. (Länge: 77 Minuten)

Regie Rainer Erler
Drehbuch Rainer Erler, Werner P. Zibaso
Produktion Bavaria Atelier GmbH für den WDR

Besetzung:
Carl-Heinz Schroth: Ferdinand Ziegler
Edith Heerdegen: Die Gräfin
Hans Jürgen Diedrich: Higges
Robert Meyn: Ministerialdirektor Senftenauer
Herta Konrad: Dolores
Sabine Eggerth: Roswitha Kloschke
Max Strecker: Direktor Wägele
Hans Fitz: Alois Tischlinger
Otto Stern: Grotzinger
Hermann Lenschau: Gefängnisdirektor
Hans Epskamp: Dr. Honold
Alexander May: 2. Bürgermeister
Willy Semmelrogge: 1. Chauffeur
Wolfgang Völz: 2. Chauffeur
Lisa Helwig: Putzfrau
u.a.

Handlung:
Oberregierungsrat a.D. Ferdinand Ziegler genießt seinen Lebensabend im Seniorenstift. Als ihn eine Mitbewohnerin auf sein Bundesverdienstkreuz anspricht, erzählt er ihr seine merkwürdige Karriere. Von Berufs wegen eigentlich Heiratsschwindler, kann er mit 60 Jahren nach der Haftentlassung nicht mehr reüssieren. Doch er macht sich die Sehnsucht der im Wirtschaftswunder zu Reichtum und Ansehen gekommenen Mitbürger nach Orden zunutze. Ziegler beschafft sich falsche Stempel, Papiere und Urkunden, eröffnet als angeblicher Oberregierungsrat ein geheimes Konto und informiert zahlreiche Profiteure des Wirtschaftswunders darüber, dass ihnen "aufgrund Ihres selbstlosen Wirkens für Volk und Staat das Verdienstkreuz 1. Klasse verliehen worden ist". Der im gleichen Schreiben erbetene Unkostenbeitrag von 750 DM für die Verleihungsfeierlichkeit ermöglicht Ziegler ein komfortables Leben. Ziegler etabliert sich in der Ministerialbürokratie, und als er letztlich doch auffliegt, ernennt man ihn zur Vermeidung des Skandals nicht nur zum echten Oberregierungsrat (unter sofortiger Pensionierung), sondern bestätigt auch seine sämtlichen Ordensverleihungen.

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